Droyßig ist ein Ort. Droyßig ist der Ort, dessen Einwohner in steter Verzückung leben, weil dort die klare Luft der Wälder und Wiesen von den Klängen der Schalmeienplayers durchweht wird.
Droyßig ist die Metropole der Verwaltungsgemeinschaft Droyßiger-Zeitzer Forst. Sie liegt auf dem 12. Längengrad, ungefähr zwischen Tokyo und Tokyo, oder — für Ortskundige — zwischen Predelgrund und Kellerholz. Auch außerhalb Droyßigs ist die Verwaltungsgemeinschaft von Menschen besiedelt, zum Beispiel in Gladitz, Hollsteitz, Ossig und Mannsdorf. Aus all diesen Dörfern kommen Schalmeienplayer, um in Droyßig ihre Kunst auszuüben.
Droyßig gewann den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft”. Im Jahre 2170 wird es nämlich 1000 Jahre alt. Droyßig ist ein Vermächtnis der Tempelritter. Hier gründeten sie im Mittelalter eine Niederlassung und nutzten ihre interkulturellen Erfahrungen aus den Kreuzzügen: anhand modernster Erkenntnisse orientalischer Burgenbaukunst bauten sie in Droyßig eine Musterburg, um eine wichtige Straßenkreuzung zu bewachen.
Noch vor Erfindung der Ampelkreuzung wurde die Burg friedlicheren Zwecken als dem Straßenverkehr gewidmet und zum Schloss umgebaut. Dieses steht nun in der Mitte des Dorfes mit Schlosspark, Schlossgaststätte, Schlosskirche, Schlossturm und Schlossgespenst.
Dem Schloss gegenüber erheben sich die Mauern der ehemaligen Droyßiger Anstalten. 1847 gestiftet als Anstalt zur Erziehung von Lehrerinnen, beherbergen sie heute ein Gymnasium, eine von drei Droyßiger Schulen.
Inmitten von tiefen Buchenwäldern, saftigen Wiesen und fruchtbaren Äckern gelegen, spielen Land- und Forstwirtschaft eine große Rolle in Droyßig. Am bekanntesten ist die Tierproduktion. Seit 1852 ist in Droyßig die Braunbärenhaltung belegt. Mit Bio-Öko-Vollwert-Honig werden sie im Schlosszwinger bis zur Schlachtreife gemästet. Es fehlen allerdings noch Erfahrungen, ab welchem Gewicht Bären schlachtreif sind.
In Droyßig wurden viele wichtige Menschen geboren oder haben hier gewirkt. Die bedeutendsten sind:
Im Jahre 1954 landete die transatlantische Rhythm-and-Blues-Band The Penguins ihren großen Hit: „Earth Angel”. Dafür benutzten sie die Melodie eines Liedes von Friedrich Wilhelm Kritzinger (1816–1890), dem ersten Direktor der Droyßiger Anstalten. In Deutschland ist es als Weihnachtslied bekannt: „Süßer die Glocken nie klingen”.